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Programm / Programm / CRAFTA Cranio Facial Therapy Academy

CRAFTA Cranio Facial Therapy Academy

Hamburg (übrige ausblenden)

Anmeldung möglich 17-9818 - Kopfschmerzen bei Kindern 24 FP   350,00 € Buchen
Do. 31.08.2017  13:00 bis Sa. 02.09.2017 13:00 Dozenten des Crafta Lehrteams
Anmeldung auf Warteliste 17-9394 - Update-Kurs   350,00 € Buchen
Mo. 02.10.2017  13:00 bis Mi. 04.10.2017 15:00 Joeri Rogier
Anmeldung möglich 17-9855 - Kompaktkurs - Lateralität und Gesichtsexpression 24 FP   350,00 € Buchen
Do. 12.10.2017  14:00 bis Sa. 14.10.2017 14:00 Harry von Piekartz
Verena Konnerth
Anmeldung möglich 17-9821 - Ergänzungstage 7 FP   150,00 € Buchen
Mo. 11.12.2017  13:00 bis Mo. 11.12.2017 18:00 Heidi Groß
Anmeldung möglich 17-9815 - Prüfung 0 FP   200,00 € Buchen
Di. 12.12.2017  08:30 bis Di. 12.12.2017 18:00 Heidi Groß

Heidelberg (übrige ausblenden)

Anmeldung möglich 17-9820 - KMD in der Zahnheilkunde 14 FP   350,00 € Buchen
Fr. 28.07.2017  13:00 bis Sa. 29.07.2017 15:00 Daniel Hellmann

Osnabrück (übrige ausblenden)

Anmeldung möglich 17-10034 - Grundkurs 82 FP   1340,00 € Buchen
Do. 07.09.2017  13:00 bis So. 10.09.2017 13:00 Harry von Piekartz
Do. 09.11.2017  13:00 bis Sa. 11.11.2017 14:00 Harry von Piekartz
Mo. 15.01.2018  13:00 bis Mi. 17.01.2018 15:00 Harry von Piekartz

Dozent: Prof. Dr. Harry von Piekartz

© Prof. Dr. Harry von Piekartz

   

Für Ärzte, Physiotherapeuten und Logopäden


 

CRAFTA Cranio Facial Therapy Academy

CRANIO FACIAL THERAPY ACADEMY

Was ist CRAFTA®?

Das praktische und klinische Interesse an der craniomandibulären und -facialen Region nahm bei Physio- und Manualtherapeuten, aber auch bei Logopäden und Zahnärzten in den letzten Jahren stark zu. Außerdem ist eine gesunde und positive Entwicklung in dem Wunsch nach intra- und interdisziplinärer Zusammenarbeit zu verzeichnen. Vor diesem Hintergrund entstand CRAFTA® (Cranio Facial Therapy Academy). Die Akademie wurde von Harry von Piekartz zusammen mit anderen Initiatoren verschiedener Disziplinen gegründet.  

Ziele der CRAFTA®

  • Systematisieren der internationalen Aus- und Weiterbildung in Beurteilung, Behandlung und Management von Patienten mit craniomandibulären und -facialen Dysfunktionen und Schmerzen, so weit wie möglich auf der Grundlage von Evidence based Practice.
  • Internationales Angebot gleicher Kurse, in denen auch Vertreter anderer Fachdisziplinen (z. B. Zahnärzte, Orthopäden) einen Beitrag leisten.
  • Qualitätssicherung in Ausbildung und Anwendung der craniofacialen Therapie.
  • Fördern interdisziplinärer Arbeit und Kooperation mit Zahnärzten, Orthopäden, HNO-Ärzten und Neurochirurgen, die mit dieser Patientengruppe arbeiten.
  • Definieren eines Qualitätsstandards hauptsächlich für Physiotherapeuten, Manualtherapeuten und andere interessierte paramedizinische Disziplinen.
  • Stimulieren und Initiieren von Forschung in Bezug auf die craniofaciale Therapie: Unterstützen von wissenschaftlichen Untersuchungen oder Organisationen mit dem Schwerpunkt auf Physio- bzw. Manualtherapie.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Kontaktpflege mit anderen Berufsverbänden.

Das momentan wichtigste Ziel ist die Fortbildung von Physio- und Manualtherapeuten mit folgenden Inhalten:

  • Spezialisierte Assessments (Beurteilungen) von Patienten mit Kopf-, Nacken- und Gesichtsschmerzen
  • Selbstständige Datenanalyse der Befunde und deren Interpretation aufgrund bekannter Clinical-Reasoning-Strategien
  • Erstellen von Behandlungs- und Managementplänen auf lange Sicht, die auf einer optimalen Evidence based Practice (EBP) basieren
  • Spezialisierte Kommunikationsfertigkeiten, die sowohl die Therapie als auch die Konsensfindung mit anderen Disziplinen unterstützen

Grundkurs Modul I-III

Modul I (4 Tage) + E-Learning

Craniomandibuläre Dysfunktion und ihre funktionellen Beziehungen

Schmerzmechanismen der relevanten Strukturen an der craniomandibulären Region, die Funktion des Kiefergelenks und deren neurophysiologische, biomechanische und funktionelle Beziehungen zur HWS, dem Cranium und dem Nervensystem werden hier primär behandelt. Die subjektive Befunderhebung, Untersuchungs- und Behandlungstechniken am Kiefergelenk und ein Update neurobiologischer und anatomischer Kenntnisse über die Funktion des Kiefergelenks stehen im Vordergrund des Seminares. Die Vorstellung von Syndromen wie Bruxismus, Pressen, (cervicale) Kopfschmerzen, Neuralgien, und das otomandibuläre Syndrom runden das in Theorie und Praxis ausgewogene Seminar ab.  

Theorie:

  • funktionelle (Neuro)Anatomie
  • Pathologien
  • Differentialdiagnosen

Praxis:

  • Palpation der Referenzpunkte
  • physikalische Untersuchung
  • Behandlungstechniken
  • Behandlungsaufbau, allgemein und in Bezug auf Syndrome
  • Patientenvorstellung mit einer Verlaufskontrolle Grundkurs

Modul II (3 Tage) + E-Learning

Craniofaciale Dysfunktion und ihre funktionellen Beziehungen

Die Funktion des Craniums und Kenntnisse über die Adaptation und Bewegungsmuster des Craniums (Craniodynamik) auf Evidenz basierenden Kenntnissen stehen im Vordergrund dieses Seminares. Die Einteilung von Schmerzmechanismen, Untersuchungs- und Behandlungstechniken am Calvarium sowie ein Update neurobiologischer und anatomischer Kenntnisse über die Funktion des Craniums geben einen umfassenden Überblick über die cranialen Strukturen. Neurodynamische Teste von cranialen Nerven und die Vorstellung von unten beschriebenen Syndromen runden diesen ausführlichen Kurs ab.

 

Theorie:

  • craniale Dynamik
  • funktionelle Anatomie von Neurocranium und facialem Skelett
  • klinische Muster der Cranial-Region und die Schmerzmechanismen

 

Praxis:

  • Palpation des Craniums und facialen Skeletts
  • physikalische Untersuchung des craniofacialen Komplexes
  • Behandlung von Syndromen: u. a. Tinnitus, cervicale Kopfschmerzen, Neuralgien, craniomandibuläre Dysfunktionen, Pseudosinusitis, nicht-entzündlicher Ohrschmerz, posttraumatische Schädeldysfunktionen und Schmerzen und craniofacialecervicale Skoliosen

 

Grundkurs Modul III (3 Tage) + E-Learning

Das craniale Nervensystem. Untersuchung, Behandlung und Management

In diesem Teil geht es darum, klinische Muster cranialer Nervendysfunktionen und Neuropathien zu erkennen. Konduktions- (Tests der Leitfähigkeit) und neurodynamische Tests aller cranialen Nerven wie auch Nervenpalpationen werden hier vorgestellt. Mobilisation, Facilitation und Massage der extracranialen Nerven werden in den praktischen Anteilen behandelt.

Theorie:

  • physikalische Dysfunktion des Nervensystems
  • funktionelle Neuroanatomie und Neurodynamik der cranialen Nerven
  • periphere neuropathische Schmerzmechanismen und craniale Nerven
  • Differentialdiagnose
  • klinische Schlussfolgerung in Bezug auf craniale Nerven  

Praxis:

  • Konduktionstests (Leitfähigkeit)
  • Untersuchung und Behandlung durch Palpationstechniken
  • neurodynamische Tests der cranialen Nerven
  • Behandlungsprinzipien
  • Behandlung von Syndromen, u. a. vasomotorischer Kopfschmerz, craniale Neuropathie, atypischer Facialisschmerz, Trigeminusneuralgie, Facialisparesen, Augendysfunktion, Sprach- und Schluckstörungen, Tinnitus
  • Patientenvorstellung

Kopfschmerzen bei Kindern (3 Tage)

Kopfschmerzen sind ein zunehmendes Problem bei Kindern und Heranwachsenden aber viele Fragen über die Ätiologie und das Management von kindlichem Kopfschmerz bleiben unbeantwortet. Kann aus Sicht der Physiotherapie ein positiver Beitrag für diese Patientengruppe geliefert werden? An Hand von Evidence Based Practice (EBP) wird der Standort der Physiotherapie bestimmt und mittels klinischer Beispiele aus dem biopsychosozialen Modell werden die Möglichkeiten der Physiotherapie diskutiert.

Themen:

  • Kopfschmerzen bei Kindern. Die Natur des Problems.
  • Das Wachstum als möglicher beitragender Faktor für Dysfunktionen des neuromuskuloskeletalen Systems
  • Wiederkehrende (Recurrent) Kopfschmerzen: Ursachen, auslösende und beitragende Faktoren
  • Craniocervicogene Dysfunktionen bei Kindern
  • Messung von Kopfschmerzen bei Kindern. Ein praktisches Konzept
  • Physikalische Untersuchung von u. a. craniofacialen Regionen und cranialer Neurodynamik.
  • Management von immer wiederkehrenden Kopfschmerzen bei Kindern
  • physio- und manualtherapeutische Maßnahmen
  • Programme zur Beeinflussung von Kognition und Verhalten bei immer wiederkehrenden Kopfschmerzen

Aufbaukurs - Klinisches Management von craniomandibulären Dysfunktionen und Schmerzen (2 x 5 Tage)

Zehntägiger praxisorientierter Kurs mit dem Ziel, Hypothesen zu bilden. Es sind mindestens 12 Stunden Befund und Management am Patienten mit der Erstellung eines physiotherapeutischen Behandlungsprotokolls vorgesehen.  

Die craniocervicogene Region als ein Teil der Kette (3 Tage)

Dieses Modul ist überwiegend praxisorientert.

  • Allgemeine Übersicht über die aktuelle Klassifizierung von Kopfschmerzen sowie Anatomie und Biomechanik der craniocervicalen Region
  • An Hand von Fallstudien werden verschiedene klinische Muster besprochen u. a. Migräne, Spannungs- und cervicogener Kopfschmerz, cervicale Instabilität
  • Verschiedene Differenzierungstests für die craniocervicale Region vs. craniomandibuläre, craniofaciale, cranioneurale Region
  • Ausführliche theoretische und praktische Abhandlung von Behandlungs- und Managementstrategien  

CRAFTA® Vertiefungstage (3 Tage)

Dieser Kurs soll die Inhalte aus den einzelnen CRAFTA® Modulen wiederholen und aktualisieren. Dabei steht das praktische Üben im Vordergrund dieser Tage. Neue Inhalte werden ergänzt und in Bezug zum Konzept gebracht. Zusätzlich wird trainiert die Inhalte aus den verschiedenen Modulen zu verknüpfen und in die Praxis zu transferieren. Der Fokus liegt auf dem klinischen Management und der praktischen Umsetzung.

Themen:

  • wichtige Untersuchungs- und Behandlungstechniken für die Craniomandibuläre, Craniofaciale Cranioneurale und die Craniocervicale Region werden wiederholt.
  • Differentialdiagnosen und Differentierungstests
  • Triggerpunkte und ihre Ausstrahlungsgebiete
  • Palpation der wichtigsten Strukturen der Craniomandibulären Region incl. Painmap
  • Anatomische Orientierung und Palpation des Craniums und der Facialen Region.
  • Behandlungstechniken und Management bei craniofacialen Beschwerden bei Kindern und Erwachsenen.
  • Konduktionstests
  • Untersuchungs- und Behandlungstechniken incl. Palpation relevanter Hirnnerven.
  • Neurodynamische Tests
  • klinische Vorgehensweise, Behandlungsprinzipien und Behandlungsaufbau wird anhand von Beispielen erlernt.  

 

CMD in der Zahnheilkunde (2 Tage) 

Das häufigste und am stärksten beeinträchtigende Symptom der craniomandibulären Dysfunktionen (CMD) sind muskuloskeletale Schmerzen. Dabei besteht ein breiter internationaler Konsens darüber, dass es sich bei schmerzhafter CMD um eine multifaktioriell bedingte Erkrankung des Kausystems handelt. In der Therapie nimmt die Physiotherapie zusammen mit der Zahnmedizin eine wichtige und zentrale Rolle ein. Voraussetzung für eine erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit sind nicht nur die eigenen klinischen Fähigkeiten sondern auch das Wissen über die Diagnostik und Therapiemodelle der Partner.

Dieser Kurs fasst validierte Diagnose- und Behandlungsverfahren in der Zahnmedizin zusammen und stellt die wissenschaftlich fundierten Modelle zur Entstehung sowie die modernen Konzepte zur Behandlung der CMD aus der Sicht der Zahnmedizin vor.  

Inhalte u.a.:

  • Wachstum und Entwicklung des craniomandibulären Systems bei Kindern und Jugendlichen
  • Die Besonderheiten der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur
  • Funktionen des craniomandibulären Systems
  • Begriffsklärung und Nomenklatur rund um die CMD
  • Ätiologie der CMD
  • Die Bedeutung von Parafunktionen und Dysgnathien für die Entstehung einer CMD
  • Zahnärztliche CMD-Basisdiagnostik
  • Die erweiterte zahnärztliche Funktionsanalyse
  • Zahnärztliche Therapie mit Okklusionsschienen
  • Erweiterte Therapie der CMD in der Zahnarztpraxis
  • Psychologische Aspekte: Placebo und Nocebo in der Therapie der CMD und Körperhaltung



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