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Pörnbacher® Therapiekonzept

Hamburg (übrige ausblenden)

Anmeldung möglich 18-0256 - Teil 2 40 FP   420,00 € Buchen
Mi. 18.04.2018  09:00 bis Sa. 21.04.2018 16:00 Miriam Neitzke
Maria Rath
Anmeldung möglich 17-9670 - Teil 4 40 FP   420,00 € Buchen
So. 29.04.2018  09:00 bis Mi. 02.05.2018 16:00 Miriam Neitzke
Maria Rath
Anmeldung möglich 18-0258 - Teil 3 40 FP   420,00 € Buchen
Mi. 31.10.2018  09:00 bis Sa. 03.11.2018 16:00 Miriam Neitzke
Maria Rath

© Das Pörnbacher Konzept

Für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Frühförder- und Sonderschulpädagogen


Literatur:
Literaturangaben und weitere Informationen:
www.poernbacherkonzept.de

Neuro-Entwicklungsphysiologischer Aufbau nach Pörnbacher

Fünfteilige berufsaufbauende Lehrgangsreihe

Zielgruppe

  • PT
  • Logopädinnen
  • Ergotherapeutinnen
  • Frühförder- und SonderpädagogInnen
  • Entwicklungspsychologlnnen
  • KinderärztInnen
  • Orthopädlnnen

Das Pörnbacher Konzept ist ein ganzheitlich anwendbares, d. h. interdisziplinäres Diagnostik-und Frühförderkonzept, das basal auf einer spezifischen Lagerungstechnik aufbaut. Ziel ist es, über spezifische, genetisch vorgegebene Reizmuster von der Peripherie her (genetische Körperauflagenmatrizen), die Regulation der autonomen ZNS - Organisation zu aktivieren. Die durch die Lagerungstechnik initiierten Aufrichtungs- und Fortbewegungsaktivitäten funktionieren als Induktionsgeber für generelle Wechselwirkungen mit den Reaktionsprogrammen der frühen sensomotorischen Entwicklung. Das therapeutische Aktivierungssystem ordnet sich analog der Auslösbarkeit von zentralnervösen Regulationsvorgängen in den Verlauf des Entwicklungskotinuums der Beuge- und Streckentwicklungsphasen innerhalb des ersten Lebensjahres ein.

Lagerungselemente die zur Anwendung kommen

  • Für die horizontale Lebensform bis zur Entwicklungsreife der zweiten Beuge- Entwicklungsphase mit 5 1/2 Monaten kommt ein konzeptspezifisches Keilelement mit vorgelagerten Auflageblöcken für die Ellenbogen und ein Becken- Oberschenkellagerungselement zum Einsatz
  • Für die Vertikalisierung ab der zweiten Beuge-Entwicklungsphase, finden aktivierende Aufrichtungselemente in Form einer Rotationslagerung Verwendung
  • Zur Aktivierung von spezifischen handmotorischen Funktionsleistungen entlang der Entwicklungsskala, steht zusätzlich ein konzeptspezifisch konzipiertes Rollbrett mit Beckenlagerung zur Verfügung

Das Konzept stützt sich auf drei Aspekte therapeutischer Maßnahmen

  • Einsatz von Lagerungstechnik zur Vorgabe von sensorischen Körperauflagenmatrizen für die Aktivierung von Streckstoßreflexen für Körperstreckung in Symmetrieorganisation und Aufrichtungsaktivitäten
  • Einsatz von manueller Stimulation zur Verstärkung der Komplexität von sensorischen Aktivierungseffekten innerhalb der Körperauflagenmatrix
  • Aktivierung der sensomotorischen Systeme für die geistige Entwicklung:
    - Entwicklung der Sinnesorganfunktionen,
    - der Atemmodifikation und der orofazial- pharyngealen Systeme,
    - der handmotorischen Funktionsleistungen sowie der sensomotorischen Wahrnehmungsintegration für emotional/ soziale und kognitive Entwicklung

Teil 1 - 4 * 4 x 4 Tage * jeweils 40 Fortbildungspunkte

Die inhaltlichen Schwerpunkte sind

1. Lehrgangswoche

  • Durch die spezifische konstante Unterlagenstimulation bei Körperauflage auf den Therapieelementen werden Körperschwerpunkt- und Tonusregulierung für die Aktivierung der Aufrichtungs- und Fortbewegungsorganisation in genetisch vorprogrammierte Grundmustern aktiviert.
  • Im Komplexgeschehen dazu auch die entwicklungsgemäße Reifung der Atemmodifikation und Lautier- und Sprechfunktion
  • Die Hüftgelenks- und Fußbewegungsentwicklung

2. Lehrgangswoche

  • Theoretische und praktische Vermittlung der Entwicklung von Regulationsvorgängen im orofazialen- Kiefergelenks- und Kopfgelenksbereich
  • Aktivierung der orofazialen-, pharyngealen- und ösphagealen sensomotorischen Entwicklungsparameter für Nahrungsaufnahme und Sprechproduktion
  • Vorgehensweise beim Verabreichen der Nahrung
  • Atemtherapie und Lautieranbahnung

3. Lehrgangswoche

    • Die Aktivierung der Organisationsleistung der Augenmotorik und der Sehentwicklung
    • Die Leistungsstufen der Handmotorik: Stemm / Stütz- und Greifmotorik


- Aktivieren der Greifmuster für die Instrumentalhand


- Graphomotorik


- der dosierbar-kraftvollen Handfunktionsleistung für den Arbeits- und Werktsättenbereich

4. Lehrgangswoche

  • Die Aktivierung der Horch- Orientierungs- und Hörentwicklung
  • Die Emotionalentwicklung, Verneinungsstrategieen während der Entwicklung, Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten und Lernverhalten

5. Lehrgangswoche / Zertifizierungslehrgang

Jeder Kursteilnehmer stellt mit Film- oder Fotodokumentation und einer schriftlich erstellten Abhandlung einen von ihm durchgeführten Therapieverlauf an einem Patienten vor. Dabei wird die Umsetzung der therapeutisch / praktischen Grundlagen in der Arbeit am Patienten geprüft. Zugleich werden die dafür mitgebrachten DVD - Aufnahmen der Kursteilnehmer auch gemeinsam ausgearbeitet. In diesem Sinne kann diese Kurswoche auch als Supervisionswoche belegt werden.

Nach erfolgreicher Beendigung der 5. Lehrgangswoche wird dem Teilnehmer ein Zertifikat ausgestellt, welches ihn berechtigt, - Das Pörnbacher Konzept - in seine Berufspraxis zu integrieren.



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